Auf der Suche nach der Doublebird-Ranch

Hallo,

ich möchte ich jetzt anders als auf meiner alten Homepage, wo ich Euch alle Leute, die irgendwie zu unserer Familie gehören, vorgestellt habe, einfach nur die Leute vorstellen, aus denen unsere kleine Familie jetzt besteht, und das sind nur drei recht einsame Leute, meine jetzt am 6. Januar 2009 88 Jahre alte pflegebedürftige Mutter Elisabeth Hafemann, meine Lebensgefährte Jürgen Gilberg und ich, Renate Braasch, aber ich habe vor, da ich ab übermorgen offiziell rechtskräftig geschieden bin, wohl meinen Mädchennamen Hafemann wieder anzunehmen. Mein Anwalt hat gesagt, das ginge direkt nach einer frisch ausgesprochenen Scheidung.

Jürgen und ich vor ein paar Monaten im Sommer 08.

Meine Mama und ich kürzlich im Wohnzimmer der Sozialwohnung, wo wir drei momentan leben müssen und uns nicht wirklich wohl fühlen.

Meine Mama bei Schneefall vor dem Miethaus, wo wir leben.

Jürgen legt viel Wert darauf, dass sie sich trotz der nötigen Krücken immer mal draußen bewegt, damit sie fit bleibt.

Jürgen mit den Hunden bei uns vorm Haus.

Da stehe ich vor unserer Computer-Ecke im Wohnzimmer, wo Jürgen und ich ... wir sind beide Intrenet-Freaks ... große Teile unserer Freizeit zubringen. Ich werde gleich noch erzählen, wie wir beide uns eigentlich kennengelernt haben.

Jürgen in unserem Wohnzimmer.

Meine Mama in der Küche .. sie mochte schon immer gerne abwaschen und das kann sie auch noch alleine, sonst eigentlich nichts mehr.

Nun habt Ihr uns also mal gesehen.

Unsere Liebesgeschichte erzähle ich Euch auf der nächsten Seite.

2. Februar 2009

Nachdem es in Schleswig-Holstein schon eine Weile fast frühlingshaft mild war, haben wir gerade einen richtigen Wintereinbruch, es schneit mal wieder.



Bei unserem Spaziergang mit den Hunden heute früh haben wir sehr gefroren und waren froh, nachher wieder ins warme Haus zu kommen.

Das hier bei Jürgen sind übrigens unsere Hunde Boomer und Chérie, die Ihr Euch bei mehr Interesse noch genauer auf unserer Seite für andere Haustiere anschauen könnt.



Zu Hause war es dann bei diesem Wetter sehr gemütlich.





Wenn es glatt draußen ist, lassen wir meine Mama immer lieber im Haus.



Oma schaut jetzt im Alter oft gern aus dem Fenster und beschäftigt sich mit ihrer Katze, die wie hier meistens in ihrem Bett liegt.



Bis die Tage mit vielleicht aktuelleren Fotos und Infos über uns.

Es ist Ende April 09, nichts Wesentliches hat sich geändert. Es geht uns gut und ich zeige Euch hier einfach noch ein paar mehr Fotos von uns, diesesmal aus dem Frühling 2009.

Jürgen am Löptiner See.

Ich am Lanker See.

Jürgen am Schierensee.

Ich am Schierensee.

Ich am Holzsee.

Meine Mama mit bei den Pferden.

Meine Mama in ihrem Zimmer.

Hier steht Jürgen vor dem Naturschutzgebiet, auf das man von der Fachklinik Freundenholm-Ruhleben schauen kann. Das ist das weiße Gebäude im Hintergrund. Als ich zum erstenmal erfuhr, dass mein Ex-Mann mich nicht nur mit Prostituierten betrügt, woran ich mich schon irgendwie zähneknirschend gewöhnt hatte, sondern eine feste Geliebte hatte, versuchte ich, darüber mit meiner ältesten Tochter Vanessa zu reden. Ich merkte an ihrer Reaktion, dass sie mir nicht helfen würde, sondern ich sie im Gegenteil verlieren würde, wenn ich meinen Ex-Mann wegen seiner Fremdgeherei verlassen würde. Ich war fertig mit der Welt, redete damals erstmalig davon, keine Lust mehr zum Leben zu haben. Es war nicht wegen meines Mannes, es war wegen Vanessas Reaktion. Ich habe meine Kinder doch alle geliebt. Die anderen waren damals für so ein Gespräch noch zu jung.
Meine Tochter ließ mich in die geschlossene Psychiatrie einweisen, obwohl ich nie versucht habe, mich umzubringen, ich habe nur gesagt, ich hätte keine Lust mehr zu leben und das ist ein Unterschied.
Damals studierte ich Psychologie. Ich habe extrem hart gearbeitet, um mit 38 das Abitur mit dem NC 1,9 zu schaffen, den ich brauchte, um Psychologie studieren zu können. In Freudenholm hatte ich einen schönen Nebenjob im Bereich Sucht, war die Wochenend-Sekretärin des Chefarztes mit viel Einblick in diese Arbeit.
Ich habe damals mein Studium aufgegeben und diesen Job verloren, alles wegen der Reaktion meiner Tochter Vanessa. Ich habe danach total unglücklich an einer Ehe festgehalten, die keine mehr war, denn mein Mann liebte mich nicht mehr, nur seine Kinder.
Ich hätte schon damals einfach gehen sollen.
Aber vielleicht sollte es nicht so sein, denn so habe ich eben erst jetzt Jürgen getroffen, den ich sehr liebe und damals wäre er noch nicht frei gewesen. Es sollte wohl so sein.
Dennoch war es Vanessa nicht wert, dass ich damals ihretwegen an dieser Horror-Ehe festgehalten habe, das habe ich inzwischen erkannt.

Meine Mama friert immer leicht, aber hier trägt sie sogar mal ein T-Shirt, das ich ihr neu gekauft habe.

Jürgen mit den Hunden auf dem Parkplatz vor unserem Haus.

Jürgen holt Prima von der Weide.

Chiwa und ich.
So, das war's erstmal für heute, irgendwann mehr.