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Hier entsteht das Konzept unseres Traums von der Doublebird-Ranch.

Irgendwann im Sommer 2006. Unsere Pferde Prima und Chiwa damals in meinem Auenwald in Nettelsee. Seitdem ist schrecklich viel passiert, das alles andere als schön war. Ich habe darüber ja auf meiner alten Homepage berichtet. Aber jetzt wird es allmählich Zeit, wieder den Blick nach vorne zu richtigen. Die Phase meines Lebens, in der ich Ehefrau, Mutter und diejenige, die die Pferde in erster Linie für die Kinder hielt, war, ist definitiv vorbei. Ich bin geschieden, habe mich neu verliebt und in Jürgen einen Mann gefunden, der Pferde genauso liebt wie ich selbst, meine Kinder sind erwachsen und was aus unserer Beziehung mal werden wird, wenn sie den Schock der Scheidung ihrer Eltern überwunden haben, wird die Zeit zeigen.
Jürgen sagte zu mir, und damit hatte er recht, er und ich haben für unsere Kinder, als sie klein waren, alles getan, sie brauchen uns jetzt nicht mehr und wir sollten nicht zurück schauen und dran zerbrechen, dass sie uns das manchmal wirklich sehr spüren lassen. Eine neue Phase unseres Lebens hat begonnen, wir sollten versuchen, den Jetztzustand zu genießen, einfach nach vorn schauen.
Ich habe mir seine Worte sehr zu Herzen genommen und habe mir für die Zukunft folgendes Ziel gesetzt: Unsere Pferde wieder in unserer Nähe in Eigenregie zu halten, hinterm Haus auf einem kleinen Resthof vielleicht oder aber in der Nähe einer Wohnung auf dem Land auf von uns gepachtetem Weideland.
Sollte uns das gelingen, wäre es wirklich wunderschön, wenn Jürgen und ich auch wieder reiten könnten und ich hatte heute morgen die Idee, wie wir unsere zwei Reitpferde nennen könnten, denn Chiwa und Prima eignen sich dafür ja nicht wirklich. Newwing und Shadowwing würde ich sie nennen und vor meinem geistigen Auge sehe ich für mich als Newwing einen kleinen kräftigen gemütlichen Schecken und für Jürgen als Shadowwing einen schwarzen Friesenmix.
Ich lernte Jürgen ja einmal unter seinem Nick Hawkwing kennen, als meiner noch Liberta Hoppi war. Wir beide sprachen darüber, dass unsere Nick-Names etwas mit Freiheit zu tun hätten.
Als ich für Jürgen vor längerer Zeit ein Video zur Musik von Rednex "The Spirit of the Hawk" machte, suchte ich diverse Bilder von Falken dazu raus und eins ist dabei, wo ein kleiner Vogel auf dem Rücken eines Falken sitzt und beide fliegen gemeinsam durch die Luft.
Dieses Bild hat mich dazu inspiriert, das Pachtland, das ich zu suchen gedenke, Doublebird-Ranch zu nennen und die beiden reitbaren Pferde, die mir vorschweben, zu Prima und Chiwa dazu anzuschaffen, dann Newwing, weil ich jetzt ein neues Leben anfange zu leben und auf hören möchte, den Zeiten der gemeinsamen Pferdehaltung mit meiner alten Familie nachzuweinen, weil sie einfach ein für allemal vorbei sind und für Jürgen Shadowwing, weil er sich heute oft Shaddowhawk nennt, aber auch, weil ich glaube, es wird ein schwarzes Pferd werden, das wir mal für ihn als Reitpferd kaufen.
Ich möchte Euch dieses kleine Video über Falken, Freiheit und den für mich symbolischen Neuaufbruch in eine andere Zukunft als mal geplant, abschließend hier verlinken.
So leben Prima und Chiwa jetzt, im Februar 2009, und sollte sich unser Traum nicht verwirklichen lassen, dann ist es so, dass sie es dort auch gut haben und wir zufrieden sein können ... aber ein Traum ist ein Traum und man sollte seine Träume leben, also tun wir das.









Die schwarze Isi-Stute Signe ist Chiwas Leidensgenossin in Sachen Hufrehe und deshalb stehen die zwei meist zusammen auf einer Diätweide.




